Tag der Tomate – 29. September 2018

Am 29. September 2018 feierte der italienische Marktführer von Tomatenprodukten, Mutti Parma, bundesweit den ersten Tag der Tomate. Denn Deutschland und Mutti verbindet die Begeisterung für die rote Frucht. Anlässlich dieses besonderen Tages hat Mutti einen großen Rezeptwettbewerb ins Leben gerufen. Hier werden die vielseitigen und kreativen Gewinner-Rezepte vorgestellt.

Platz 1: Dessert mit Tomate, Mango und Pistazien

Von Susanne Lembeck

Zutaten für 4 Personen

Für den Mandel-Biskuit:
3 Eier (Größe M)
100 g weißer Zucker
100 g Mehl
½ TL Backpulver
30 g Speisestärke
80 g gemahlene Mandeln

Für das Gelee und die Tomate-Mango-Törtchen:

Süßes Tomatengelee mit Amaretto:
400 g  Mutti Cherrytomaten, davon der aufgefangene Tomatensaft
3 der abgetropften Cherrytomaten
5 EL brauner Rohrzucker
2 EL Amaretto (Mandellikör)
3 Blätter Gelatine

Tomatencreme:
Die abgetropften Cherrytomaten von Mutti
5 EL brauner Rohrzucker
1 Orange, davon der Saft
½ Tonkabohne, davon der Abrieb
4 Blätter Gelatine

Mangocreme:
2 Mangos (reines Fruchtfleisch ca. 400 g)
Etwas Zitronensaft
Weißer Zucker nach Bedarf
4 Blätter Gelatine

Für die Mascarpone-Pistaziencreme:
100 g Mascarpone
200 g süße Pistaziencreme

Zusätzlich:
1 reife Mango
Gehackte Pistazien
4 Dessertringe (8 cm Durchmesser)
Kugelausstecher

Zubereitung

Mandel-Biskuit:
Elektrobackofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit 3 EL lauwarmem Wasser ca. 5 Minuten weißschaumig aufschlagen. Das Eiweiß zusammen mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den steifgeschlagenen Eischnee auf den Eigelbschaum gleiten lassen. Mehl, Backpulver und Stärke mischen, auf das Eiweiß sieben und zusammen mit den Mandeln vorsichtig locker unterheben.
Den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Den Biskuitteig in die Springform geben und verteilen. Im Backofen ca. 12 Minuten backen. Den Mandel-Biskuit gut auskühlen lassen.

Süßes Tomatengelee mit Amaretto:
Mutti Cherrytomaten in ein Sieb geben, darunter ein höheres Gefäß stellen, um den Tomatensaft aufzufangen. Tomaten gut abtropfen lassen. 3 Cherrytomaten zu dem Tomatensaft geben. Zusammen mit dem braunen Zucker fein pürieren. Den Amaretto unterrühren. 3 Blätter Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dann ausdrücken und die Gelatine in einem kleinen Topf bei geringer Hitze flüssig werden lassen. 2 EL des Tomatensafts dazu geben, mit der Gelatine gut verrühren und dies dann zurück zum Tomatensaft geben und verrühren. Diese Flüssigkeit in eine flachere Form füllen, in den Kühlschrank stellen und mindestens 2 Stunden fest werden lassen.

Tomate-Mango-Törtchen:
Mit einem Dessertring (Durchmesser 8 cm) aus dem Biskuit 4 runde Kuchen ausstechen und diese dann horizontal halbieren. Je einen runden Biskuitboden auf einen Teller stellen und mit je einem Dessertring umschließen (die Dessertringe vorher von innen mit ein wenig neutralem Öl leicht einfetten).  Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Dann fein pürieren und mit weißem Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken. 4 Blätter Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dann ausdrücken und die Gelatine in einem kleinen Topf bei geringer Hitze flüssig werden lassen. 2 EL des Mangopürees dazu geben, mit der Gelatine gut verrühren und dies dann zurück zum Mangopüree geben und verrühren. Im Kühlschrank die Mangocreme leicht fest werden lassen. Dann auf die 4 Biskuitböden verteilen. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Mangocreme fest geworden ist. Die zweiten, runden Biskuitböden auf die Mangocreme legen. Nun die abgetropften Cherrytomaten zusammen mit dem Orangensaft und dem braunen Zucker fein pürieren. Tonkabohne  in das Tomaten-Orangen-Püree abreiben (geht am besten mit einer sauberen Muskatreibe) und alles verrühren. 4 Blätter Gelatine für 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dann ausdrücken und die Gelatine in einem kleinen Topf bei geringer Hitze flüssig werden lassen. 2 EL des Tomaten-Orangen-Pürees dazu geben, mit der Gelatine gut verrühren und dies dann zurück zum Tomaten-Orangen-Püree geben und verrühren. Im Kühlschrank die Tomaten-Orangen-Creme leicht fest werden lassen. Dies kann bis zu 45 Minuten dauern, da durch die Säure der Orange das Angelieren verzögert wird.
Die Tomaten-Orangen-Creme auf die zweiten Biskuitböden verteilen. Alles wieder in den Kühlschrank stellen und für mindestens eine Stunde fest werden lassen.

Mascarpone-Pistaziencreme:
Mascarpone zusammen mit der Pistaziencreme in eine Schüssel geben. Mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Creme in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen.

Anrichten:
Tomate-Mango-Törtchen aus den Dessertringen holen und auf 4 Teller verteilen. Je 3 kleine Tupfen Mascarpone-Pistaziencreme auf ein Törtchen spritzen. Den Rest als Tupfen auf die 4 Teller verteilen. Mit einem Kugelausstecher Kugeln aus dem Tomaten-Amaretto-Gelee holen und auf die Teller verteilen. Die Mango schälen und mit einem Kugelausstecher Kugeln aus dem Fruchtfleisch ausstechen und auf die Teller verteilen. Mit gehackten Pistazien die Teller garnieren.

Platz 3: Tomaten-Kokos-Suppe mit Chili-Garnelen

Von Sarah Weskamp

Zutaten für 4 Personen

1 kg Mutti Passierte Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Eine Prise Zucker
Salz, Pfeffer
Oregano
Basilikum
Gewünschte Menge an Garnelen und Chili-Öl

Zubereitung

Die passierten Tomaten in einem Topf erwärmen und etwas Zucker hinzugeben. Brühe und Kokosmilch dazugeben und würzen.  Alles einmal aufkochen lassen und abschmecken. Dazu Garnelen gut abspülen, abtropfen und in Chili-Öl beidseitig anbraten. Suppe mit Garnelen (z.B. auf Spießen) und frischem Basilikum servieren.

Platz 4: Tomaten-Kaffee-Risotto mit gebratenen Jakobsmuscheln, pikantem Tomatensorbet und Parmaschinken-Segel

Von Michael Kolbow

Zutaten für 4 Personen

Für das selbstgemachte Kaffee-Öl:
40 g Kaffeebohnen
120 ml Olivenöl, nativ extra

Für das Tomatensorbet:
400 g Mutti Feinstes Tomatenfruchtfleisch (Polpa)
½ Zitrone, davon der Saft
3 EL Zucker
Etwas Tabasco oder Chilipulver
3 Prisen Fleur de Sel
1-2 Prisen schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Für das Tomaten-Kaffee-Risotto:
400 g Mutti Cherrytomaten
250 g Risottoreis, hochwertig
2 EL Olivenöl, nativ extra
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
200 ml Rotwein, lieblich und leicht erwärmt
200 ml Wasser
Fleur de Sel
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 EL Parmesan, frisch gerieben
8 Stück Kaffeebohnen
3 EL Kaffee-Öl, selbstgemacht

Für die Parmaschinken-Segel:
4 Scheiben Parmaschinken

Für die gebratenen Jakobsmuscheln:
2 EL Olivenöl, nativ extra
12 frische Jakobsmuscheln (ohne Corail)
Fleur de Sel
Etwas Mehl

Zur Dekoration:
Einige Basilikumblätter

 

Zubereitung

Selbstgemachtes Kaffee-Öl:
Für das Kaffee-Öl Kaffebohnen und Olivenöl in ein Glas mit Schraubverschluss geben. Dann 24 Stunden ziehen lassen. Die Mischung durch ein Sieb in ein sauberes Gefäß (Glas oder Flasche) gießen. Gefäß verschließen. Das Kaffee-Öl ist fertig zum Gebrauch.

Tomatensorbet:
Mutti Feinstes Tomatenfruchtfleisch (Polpa), Zitronensaft, Zucker, Fleur de Sel und Pfeffer in ein höheres Gefäß geben und fein pürieren. In einen Topf geben, aufkochen und abkühlen lassen. Mit Tabasco oder Chilipulver pikant abschmecken. Nun entweder in der Eismaschine zu einem Sorbet gefrieren lassen oder die Masse in eine frostgeeignete Schale geben und im Tiefkühler mehrere Stunden fest werden lassen. Eine Stunde vor dem Anrichten das Sorbet aus dem Tiefkühler holen und etwas antauen lassen. Dann mit einem Eisportionierer 4 Kugeln formen (oder mit 2 EL 4 Nocken formen). Auf einen Teller legen und bis zur Verwendung im Tiefkühler aufbewahren. Die Tomatensorbet-Kugeln werden so schön gleichmäßig rund und sind gut gekühlt.

Tomaten-Kaffee-Risotto:
Das Wasser zusammen mit den Mutti Cherrytomaten in einem Topf erhitzen, mit Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer leicht würzen. Bitte die Masse nicht abkühlen lassen, da für ein gutes Gelingen des Risottos die zugegebene Flüssigkeit heiß sein soll. Die Kaffeebohnen in einem Mörser mittelfein zermörsern. Die Schalotte schälen und sehr fein hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin die Schalotte und den durch eine Knoblauchpresse gedrückten Knoblauch andünsten. Den Risottoreis hinzufügen und weiter dünsten, bis der Reis glasig ist. Mit dem leicht erwärmten Rotwein ablöschen und kurz bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Alkohol etwas verdampft ist. Dann die erwärmte Tomaten-Wasser-Masse in ca. 3 Portionen nacheinander dazugeben (wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder eine Portion zugeben). Die Hitze reduzieren und das Ganze unter regelmäßigem Rühren offen leicht köcheln lassen. Das Tomatenrisotto insgesamt ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen und dabei immer wieder umrühren. Eventuell noch ein wenig heißes Wasser nachgießen. Dann den geriebenen Parmesan zum Reis geben, noch kurz köcheln lassen. Mit Fleur de Sel abschmecken. Zum Schluss das Kaffee-Öl und die gemörserten Kaffeebohnen unter das Risotto heben.

Parmaschinken-Segel:
Den Parmaschinken auf ein Backblech mit Backpapier legen und bei 190 °C im vorgeheizten Backofen ca. 5-7 Min. backen. Er soll kross, aber nicht zu dunkel werden.

Gebratene Jakobsmuscheln:
Die Jakobsmuscheln mit kaltem Wasser abspülen und gut abtupfen. Mit Mehl bestäuben. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Jakobsmuscheln insgesamt 3 Minuten lang bei mittlerer bis hoher Hitze braten, nach 1 1/2 Minuten wenden.

Anrichten:
Das Tomaten-Kaffee-Risotto auf 4 Teller verteilen. Je ein Parmaschinken-Segel quer in das Risotto stecken. Die Jakobsmuscheln auf die Teller geben, mit ein wenig Fleur de Sel bestreuen. Je eine Kugel Tomatensorbet dazu legen. Mit Basilikumblättern garnieren.

Platz 5: Tomaten-Sushi-Box

Von Katja Pogrzeba

Zutaten für 2 Personen

350 g gekochter und gesäuerter Sushi-Reis
6 reife längliche Tomaten mit festem Fleisch, z.B. Mutti San Marzano Tomaten
1/2 kleiner Kürbis
Wasabipaste
Helle Misopaste
Sojasauce
etwas Öl
Salz, Pfeffer
Optional: Shisoblätter
Optional: ein Blatt Nori

 

Zubereitung

Vegetarisches Sushi essen nicht nur Vegetarier und Veganer gerne. Für alle, die keinen rohen Fisch mögen, gibt es leckere Alternativen aus Gemüse. Dunkelroter Thunfisch kann hierzu durch reife Tomatenfilets und orangefarbener Lachs durch gebackenen Kürbis ersetzt werden.

Als ersten Schritt den Reis kochen, säuern und abkühlen lassen.
Tomaten in heißem Wasser blanchieren, die Haut abziehen und die Kerne entfernen. Die Tomaten halbieren und mit etwas Misopaste und etwas Sojasauce marinieren. Den Kürbis in 3 cm breite und 7 cm lange Streifen schneiden. In die Außenhaut dünne Streifen schnitzen, damit das typische Lachsfiletmuster entsteht. Den Kürbis mit etwas Öl einpinseln, mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen bei 160 °C 10 bis 15 Minuten backen (Die Garzeit richtet sich nach der Dicke des Kürbis).
Die Finger anfeuchten und aus dem Sushireis 2 x 6 cm große Bällchen für die Nigiri-Sushi formen. Den Reis bitte nicht zu fest drücken, zwischen den Reiskörnern sollte etwas Luft bleiben.  1 TL Misopaste, 1/4 TL Wasabipaste und 1 TL Sojasauce zu einer Paste vermischen und auf die Reisbällchen streichen. Die vorbereiteten Tomatenfilets und Kürbisstücke auf den Reis legen und leicht andrücken.
Optional kann der Belag mit schmalen Streifen aus Nori festgebunden werden. Unter den Belag können auch Shisoblätter gelegt werden.